Astronautenuhren

spezielle Astronautenuhren

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Astronautenuhren

Eine wirklich ganz außergewöhnliche Anforderung an eine Armbanduhr ist die Weltraumtauglichkeit. Seit dem Beginn der Ära der bemannten Weltraumflüge der westlichen Welt ist sie bekannt: die „Moonwatch“.

Der Uhrenspezialist „Omega“ brachte damals die weltweit bei Trägern aus beruflicher Veranlassung und sonstigen Uhrenliebhabern begeisternde Astronautenuhr „Speedmaster Professional“ heraus. Diese Armbanduhr ist bekannt dafür, die erste ihrer Machart auf dem Mond gewesen zu sein, wenn auch nicht die einzige. Diese Astronautenuhr gilt als die meist getestete Uhr der Welt. Die „Speedmaster“ ist in vielen verschiedenen Varianten erhältlich. Im Grunde hat sich die Uhr seit der Erstauflage kaum geändert.
Die „Speedmaster Professional“ von Omega stellt unterdessen aufgrund regen Sammlerinteresses auch eine interessante Wertanlage dar.

Die Tests, die diese Astronautenuhr durchlaufen musste, waren unter anderem Beständigkeit gegen Schwerelosigkeit, starken Magnetfeldern, extremen Stößen und Vibrationen und Temperaturschwankungen von Minus 18 Grad Kälte bis plus 93 Grad Hitze. Genauer sehen einige Anforderungen der NASA so aus: Die Ganggenauigkeit muss besser als 5 Sekunden in 25 Stunden sein. Die Uhr muss einem Druck von 50 Meter Wassertiefe standhalten. Alle wesentlichen Elemente müssen unter unterschiedlichen Lichtbedingungen lesbar sein. Die Uhr muss bei Rot- und Weißlicht ablesbar sein, ebenso wie bei einer Beleuchtungsstärke von unter 5 Lux. Entweder schwarze Nummern und Zeiger auf weißem Hintergrund oder umgekehrt sind akzeptiert. Die Uhr darf bei großen Beleuchtungsstärken nicht blenden. Ein Edelstahlgehäuse mit Satinoberfläche wird bevorzugt. Die Uhr muss eine Start-Stopp-Möglichkeit mit verschiedenen von der NASA konkret benannten zeitlichen Auflösungen besitzen. Die Uhr muss stoßsicher, wasserdicht und antimagnetisch sein. Zusätzlich muss das Glas (Kunststoff, bei Omega Hesalit) splitterfrei sein. Die Uhr kann elektrisch, manuell oder selbstaufziehend angetrieben sein - sie muss jedoch auch manuell aufgezogen und zurückgesetzt werden können. Der Hersteller muss garantieren, dass die Uhr unter normalen Bedingungen ein Jahr problemlos funktioniert. Technische Daten und Garantieerklärungen müssen vom Hersteller mitgeliefert werden.

Die NASA entschied sich am 01. März 1965 ausschließlich für die „Speedmaster Professional“ von Omega. Am 21. Juni 1969 erreicht sie schließlich am Handgelenk von Buzz Aldrin die Mondoberfläche. Auch im Equipment des russischen Raumfahrtprogramms findet sich diese Astronautenuhr seit 1975 wieder.

Mittlerweile sind neben der „Omega Speedmaster Professional“ auch noch drei weitere Uhren von der NASA zertifiziert worden: die Hybriduhr von Omega „Speedmaster Professional X-33“, die Typen „G-Shock DW“ von Casio und die Timex „Ironman Triathlon Data Link“.

Astronautenuhren sind in Perfektion und Zuverlässigkeit daher wohl nicht zu überbieten.